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Inklusion - Podiumsdiskussion im Bürgerhaus Uedem

Inklusion - Podiumsdiskussion im Bürgerhaus Uedem

Inklusionin Zeiten der Inklusion ist vieles im Wandel. Vieles davon ist sehr begrüßenswert, manches macht Sorgen, z.B. dass unter dem Deckmantel der Inklusion die Standards der integrativen und heilpädagogischen Kitas abgebaut werden sollen.

Vor diesem Hintergrund hat sich der Arbeitskreis der integrativen Kitas im Nordkreis Kleve entschlossen, dies öffentlich zu diskutieren und gemeinsam für den Erhalt der Qualitätsstandards zu kämpfen.

Wir, die Frühförderstelle für den Kreis Kleve, unterstützen dieses Anliegen ausdrücklich und würden uns freuen, wenn möglichst viele Fachleute und Betroffene zur  Podiumsdiskussion im Bürgerhaus Uedem am Mittwoch, den 26.06.2013 um 17:00 Uhr kommen würden.

Bitte informieren Sie sich unter: www.inklusion-wir-tun-was.de und kommen Sie am 26.06. nach Uedem!

Inklusion

Wir tun was!

Inklusion: JA

Abbau von Standards: Nein!

Inklusion meint gemeinsame Teilhabe an Bildungsprozessen unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse von Kindern.

Dazu sagen wie „Ja“!

Inklusion heißt: „Mitten drin“. Jedes Kind ist mitten drin im Gruppengeschehen, jedes Kind mit seinen ganz besonderen Bedürfnissen. Bedürfnisse, die zum Teil eine über das normale Maß hinausgehende Begleitung und Unterstützung erforderlich machen.

Notwendige heilpädagogische und therapeutische Maßnahmen sind in integrativen / heilpädagogischen Einrichtungen in der Weise eingebunden, dass alle Kinder sie als völlig selbstverständlich und dazugehörig erleben. Die unmittelbare therapeutische Begleitung des Kindes in der Kita ist in der Lage, kindliche Bildungsprozesse wirksam und nachhaltig zu unterstützen, da sie direkt an die Alltagserfahrung  des Kinder anknüpfen kann.

Die interdisziplinäre Verzahnung von Therapie und Pädagogik, wie sie in integrativen und heilpädagogischen Einrichtungen seit Jahrzehnten erfolgreich betrieben wird, hat dazu geführt, dass sich die frühkindliche Bildung allgemein und besonders auch in Hinblick auf die Bedürfnisse von behinderten Kindern erheblich weiterentwickeln konnte.

Ein wesentlicher Faktor für eine am Kind orientierte und vernetzte Arbeit ist der stetige und intensive Austausch, der das Kind in seiner Ganzheitlichkeit in den Mittelpunkt stellt. Allein so werden kindliche Ressourcen bestmöglich ausgeschöpft! Und allein so lässt sich das vom LVR selbst formulierte Ziel verwirklichen, dass nämlich Kindern mit Behinderungen die gleichen Bildungschancen offen stehen, wie Kindern ohne Behinderung!

Mit Sorge müssen wir feststellen, dass im Rahmen von Kosteneinsparungen zunehmend diese  bewährten Standards in Frage gestellt werden. Und dass dies Sparbemühungen mit Inklusion begründet werden.

Doch: Inklusion als Sparpaket lehnen wir ab!

Inklusion darf nicht als Vorwand missbraucht werden, um bestehende Standards abzubauen! Das lassen wir nicht zu! Teilhabe und Partizipation von Anfang an war und ist unser Anliegen, jedoch ausgerichtet an den persönlichen Bedarfen von Kindern und nicht an gleichmachenden Vorgaben.

Wir tun was!

"Wir", das ist der "Arbeitskreis der integrativen Kindertagesstätten im Nordkreis Kleve".

Tun Sie was!

Kommen Sie zur Podiumsdiskussion am Mittwoch, den 26. Juni 2013 um 17:00 Uhr in das
Bürgerhaus nach Uedem. Wir laden alle, Fachleute, betroffene Eltern und alle, die sich für diese Problematik interessieren, zu dieser Podiumsdiskussion herzlich ein.

Um möglichst alle Fragen und Anliegen erörtern zu können, würden wir uns freuen, wenn Sie uns diese im Vorhinein  per Email unter inklusion.wir.tun.was@gmail.com mitteilen.

Einladung als PDF- Datei

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